Die Wettbewerbsgewinner

Kategorie „Poster"

Gewinner

Titel des Beitrags:
„Stay or go?“

Namen der Teilnehmer:
Jugendliche des Pfadfinderstamms „Huskies“ Wittichenau

Bundesland (Region):
Sachsen (Wittichenau)

Das Poster mit seinen aufgeklebten Elementen in Blütenform bildet verschiedene Standortfaktoren in der Heimatregion der jungen Pfadfindergruppe ab. Zum Beispiel wie „Stark ausgeprägte kulturelle Szene (Partys, Kneipenquiz, Filmfestival)“ oder „Sichere Arbeitsplätze und bessere Aufstiegschancen“. Sie stellen die Argumente für das Bleiben (grüne Blüten) oder Gehen (rote Blüten) dar.
Zwei Finger „zupfen“ an den Blüten, als würde der/die Zupfende sich fragen: Soll ich gehen oder soll ich bleiben? (ähnlich den Verliebten, die sich sagen: „Er/Sie liebt mich – er/sie liebt mich nicht...“). Wie die jungen Wettbewerbsteilnehmer/innen zur Frage „gehen oder bleiben?“ stehen, zeigen ihre Zitate, die sich ringsum die Blüte verteilen.
Der Beitrag ist sehr ansprechend gestaltet und kommuniziert auf phantasievolle Weise die Projektidee. Es wird deutlich, dass die Teilnehmer sich ihrer Rolle bewusst wurden, selbst über ihre Zukunft entscheiden zu können, aber auch selbst aktiv werden zu müssen, um etwas in der Region zu ändern. Die Gruppe hat sich mit dem regionalen Hintergrund und den Lebensbedingungen in der Region auseinandergesetzt, wobei Themen wie z.B. die Abwanderung, besonders junger Mädchen problematisiert und aufgegriffen werden.

Kategorie „Artikel“

Gewinner

Titel des Beitrags:
„Sind Thüringer unglücklich?“

Name der Teilnehmer/innen:
Schüler/innen der 9. Klasse Hauptschulkurs Deutsch, Petrischule Mühlhausen

Bundesland (Region):
Thüringen (Mühlhausen)

Während des Deutschunterrichts beschäftigten sich die Schüler des Hauptschulkurses Deutsch der 9. Klasse der Petrischule Mühlhausen mit der Fragestellung des Wettbewerbs. Sie befragten alle diesjährigen Schulabgänger der Regelschule und banden dieses Ergebnis mit ein. Im Beitrag werden Themen wie Vergangenheitsbewältigung und Nationalstolz reflektiert und Fragen wie Abwanderung und Bleibewunsch, angemessenes Gehalt oder der Wunsch nach einer Übernahme in den Betrieb nach der Ausbildung diskutiert.
Der Artikel ist visuell attraktiv und phantasievoll gestaltet und setzt sich mit der Verknüpfung zwischen Wunsch und Realität auseinander. Er folgert schließlich, dass jeder für sein Glück und seine Perspektiven selbst verantwortlich ist: „Um zu erreichen, was du willst, nimm die Beine in die Hand und mach was!“
Der besondere Clou: dem Team gelang es, die Thüringer Allgemeine von der Qualität ihrer Arbeit zu überzeugen. Der Artikel „Sind Thüringer unglücklich?“ erschien in der Print-Ausgabe der Thüringer Allgemeinen am Mittwoch, den 30. Mai 2012!

Kategorie „Audio“

Gewinner

Titel des Beitrags:
Jugend mit Perspektive

Name des Teilnehmers:
N' Guessan

Bundesland (Region):
Mecklenburg-Vorpommern (Neubrandenburg)

In Form eines Hip Hop-Songs bietet der Teilnehmer seine Perspektive auf die Zukunftschancen der Jugend in der Region Mecklenburg-Vorpommern dar. In sechs Strophen rappt er von Wünschen z.B. gerechtem Lohn und Ausbau von Infrastruktur, thematisiert Missstände, wie etwa die Schließung von Jugendclubs und zeigt mögliche Chancen auf, die er u.a. in „tausend freien Ausbildungsplätzen“ sieht. Er findet zuversichtliche Worte und spricht primär die Jugendlichen direkt an, damit sie selbst „ihre Stärken finden“ und eigenverantwortlich ihre Zukunft in die Hand nehmen.

„Guten Abend meine Damen und Herren“
Was wir brauchen ist gerechter Lohn für getane Arbeit.
Such‘ und informier‘ dich, du hast mehr als nur ‘n Tag Zeit.
Sie woll’n, dass jemand die Jugend puscht,
aber nicht durch Schließung von Jugendclubs.

Mehr Ausbildungsberufe in der Region.
Es braucht sich keiner wundern, warum die Jugend hier nicht mehr wohnt.
Mehr Ausbildungsplätze müssen geschaffen werden
oder man fängt an den Kampf für Ziele zu verlernen.

In Mecklenburg-Vorpommern ist für Jeden was zu finden.
Bist du unsicher, kannst du dich an das Jobcenter binden.
Hier gibt es jährlich tausend freie Ausbildungsplätze
und auch du findest was, da geh ich jede Wette.

Zur Orientierung werden dir Seminare und Workshops geboten.
Tolerante Arbeitgeber werfen erst einen Blick auf dich und dann auf deine Noten.
Selbst in der Schule wirst du aufs Berufsleben gut vorbereitet,
also finde deine Stärke und halte deine Ohren stets geweitet.

Damit Wünsche und Chancen zusammenpassen, müssen ausgefallene Berufe her
plus Geld für den Berufsverkehr.
Mehr von Betrieben, die außerschulische Praktiken geben,
Projekte starten, ohne um den heißen Brei zu reden.

Hier bekommst du eine zweite Chance, wenn du die Schule verkackt hast.
Die Chancen steigen, wenn du dich anpasst.
Im Endeffekt entscheidest du, was du draus machst.

Kategorie „Video“

Gewinner

Titel des Beitrags:
Perspektiven

Name des Teilnehmers:
Schüler/innen des Albert Einstein Gymnasiums Neubrandenburg

Bundesland (Region):
Mecklenburg-Vorpommern (Neubrandenburg)

Das Video lässt die Fragen des Wettbewerbs zu Wünschen, Chancen und Ideen von Schülerinnen und Schülern des Albert Einstein Gymnasiums in Neubrandenburg beantworten. Vor der Kamera wünschen sich Jugendliche dabei etwa wohlhabende Investoren, vielfältigere Sportangebote oder mehr Naturschutz. Zu den Chancen in der Region lassen die Schüler/innen zwei Schülersprecher-Handpuppen zu Wort kommen, die attraktive Standortfaktoren des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern präsentierten.
Der Film überzeugte die Jury durch seine originelle Umsetzung und durch seine umfassende und tiefergehende Auseinandersetzung mit den Wettbewerbsfragen. Der Fokus wird vor allem auf die regionalen Standortfaktoren in Mecklenburg-Vorpommern gelegt. Die Umsetzung des Films ist sehr einfallsreich, wobei viele abwechslungsreiche Gestaltungsmittel eingesetzt wurden, um die Darstellung der Inhalte passend und jugendgerecht aufzuarbeiten. Der Film bietet eine unterhaltsame Mischung aus Ernsthaftigkeit und Humor und mit der Holztafel und den extra gestalteten Standbildern eine aufwendig und detailliert erarbeitete Präsentation.