Pressemitteilung
08.11.2016

Ostbeauftragte Gleicke eröffnet Fachtagung zu den "Auswirkungen des Mindestlohns in Ostdeutschland"

Die Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, Iris Gleicke, hat heute die Fachtagung zu den "Auswirkungen des Mindestlohns in Ostdeutschland" im BMWi eröffnet.

Iris Gleicke, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie; Quelle: BMWi/Susanne Eriksson
Iris Gleicke, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie
© BMWi/Susanne Eriksson

Die Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Iris Gleicke, hat heute die Fachtagung zu den "Auswirkungen des Mindestlohns in Ostdeutschland" im BMWi eröffnet. Rund 100 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und von den Sozialpartnern diskutieren aus verschiedenen Perspektiven ihre Erfahrungen mit der Umsetzung und Einhaltung des Mindestlohns, seine Wirkung auf die ostdeutsche Wirtschaft, auf die Situation der Beschäftigten sowie auf das Lohngefüge und die Tarifbindung in Ostdeutschland.

Die Ostbeauftragte lobte die erfolgreichen Anpassungsleistungen der Betriebe in Ostdeutschland. Erfreulicherweise hätten sich die im Vorfeld vielfach geäußerten Befürchtungen nicht bewahrheitet. Iris Gleicke: "Der Arbeitsmarkt entwickelt sich positiv und die Wirtschaft befindet sich weiter auf Wachstumskurs. Der Mindestlohn hat besonders im Osten für höhere Löhne gesorgt und wesentlich dazu beigetragen, den Lohnabstand zwischen Ost und West zu verringern. Ziel bleibt die vollständige Angleichung."

Die Einführung des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns zum 1.1.2015 war eine der zentralen Reformmaßnahmen in dieser Legislaturperiode. Fast zwei Jahre Praxis belegen, dass der Mindestlohn erwartungsgemäß besonders in den ostdeutschen Bundesländern zum Tragen kommt. Zum 1.1.2017 wird der Mindestlohn auf Entscheidung der Mindestlohnkommission von 8,50 Euro auf 8,84 Euro angepasst.

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