Pressemitteilung
01.11.2012

Immer mehr Frauen in den Neuen Ländern machen sich selbstständig

Erfahrungsaustausch erfolgreicher Existenzgründerinnen und Unternehmerinnen

Frauen machen Neue Länder
Frauen machen Neue Länder
Frauen machen Neue Länder

Die neuen Bundesländer haben ihren historisch bedingten Rückstand in der beruflichen Selbstständigkeit nicht nur aufgeholt. Die Selbstständigenquote liegt heute sogar bereits knapp über jener der alten Bundesländer. Das ist eines der zentralen Ergebnisse der Studie "Frauen machen Sachsen-Anhalt – Neue Gründerzeit – zielstrebig, selbstbewusst,…weiblich!", die heute in Magdeburg vorgestellt wurde. Den Rahmen dafür bot der Kongress "Frauen machen Neue Länder", der traditionell einmal im Jahr durchgeführt wird, diesmal zum Erfahrungsaustausch erfolgreicher Existenzgründerinnen und Unternehmerinnen.

In ihrer Eröffnungsrede betonte Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe aus dem Bundesinnenministerium: "Das Selbstverständnis von ostdeutschen Frauen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie hat einen Modernisierungsschub für ganz Deutschland ausgelöst. Trotz des gewaltigen gesellschaftlichen Umbruchs nach der Wiedervereinigung haben sich viele Frauen in den Neuen Ländern den Chancen und Risiken der globalisierten Marktwirtschaft selbstbewusst gestellt." In einer Gesellschaft, in der die Lebensmodelle vielfältiger und die Lebensspannen größer werden, werde Zeit zu einer wichtigen Schlüsselressource, hob Staatssekretärin Rogall-Grothe zudem hervor. Wo starre Beschäftigungsverhältnisse die notwendige Flexibilität und Zeit für Beruf und Privatleben nicht zuließen, sei der Weg in die Selbstständigkeit für viele Frauen eine echte Alternative.

Das belegt auch die vorgestellte Studie. Ihr zufolge stellen Selbstständigkeit und Existenzgründungen für viele Frauen eine zunehmend bessere Alternative zu abhängigen Beschäftigungsverhältnissen dar. Individuelle berufliche Ziele umzusetzen und die Möglichkeit, flexibel Einfluss auf die Arbeitszeiten nehmen zu können, sind wesentliche Beweggründe für Frauen, sich selbstständig zu machen.

Der Kongress wurde vom Bundesministerium des Innern in Kooperation mit dem Land Sachsen-Anhalt durchgeführt und durch die Ministerin für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalts, Frau Prof. Angela Kolb, aktiv unterstützt. Die Studie wurde von der pme Familienservice GmbH realisiert.

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