Meldung
06.07.2015

Schülerwettbewerb „Auf Spurensuche: Was war die DDR?“

Ostbeauftragte Iris Gleicke ist begeistert von der Kreativität der Preisträger.

Am 29. Juni 2015 zeichnete Iris Gleicke, die Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, an ihrem Dienstsitz in Berlin die Gewinner des Schülerwettbewerbs „Auf Spurensuche: Was war die DDR?“ aus.

Iris Gleicke eröffnet die Preisverleihung zum Schülerwettbewerb „Auf Spurensuche: Was war die DDR?“
Iris Gleicke eröffnet die Preisverleihung zum Schülerwettbewerb „Auf Spurensuche: Was war die DDR?“
© © BMWi
Iris Gleicke eröffnet die Preisverleihung zum Schülerwettbewerb „Auf Spurensuche: Was war die DDR?“

Für Gleicke ist es nach eigenem Bekunden „völlig in Ordnung, wenn man mich kurz und bündig als ‚Ostbeauftragte‘ bezeichnet“. In ihrer Eröffnung fand sie höchst anerkennende Worte für die Idee, junge Menschen zur Spurensuche nach der DDR aufzurufen. „Diejenigen, die zum Zeitpunkt des „Mauerfalls“ noch nicht einmal geboren waren, werden durch den Wettbewerb dazu angeregt, sich aktiv mit der jüngeren Geschichte vertraut zu machen, die sie nur aus Büchern, aus Filmen und natürlich aus der Schule und den Erzählungen der Eltern und Großeltern kennen“.

Aus Anlass der 25-jährigen Jubiläen von Freiheit und Einheit waren Schüler in zwei Altersklassen (12 bis 16 Jahre und 17 bis 20 Jahre) aufgerufen, sich mit jenem „Arbeiter- und Bauernstaat“ auseinander zu setzen, der damals dank der friedlichen Proteste seiner Bürgerinnen und Bürger sang- und klanglos unterging.

Die Ostbeauftragte zeigte sich sehr erfreut über die außerordentlich gute Resonanz – es hatten sich über 500 Schüler aus 230 Schulen beteiligt – und stellte fest: „Eure Beiträge, liebe Schülerinnen und Schüler, zeugen von Kreativität und Ernsthaftigkeit. Beeindruckt hat mich vor allem die Vielfalt der Ideen, mit denen ihr euch diesem Thema genähert habt!“ Ihren Dank an das große Engagement der Schüler und an deren Lehrer und Elternverband sie mit dem Aufruf, die Auseinandersetzung mit diesem Thema fortzusetzen und den begonnenen Dialog mit Eltern, Großeltern, Bekannten, Verwandten und Lehrern fortzuführen.

Zu den ausgezeichneten Exponaten gehörten 2 Filme, ein Gemälde, ein „Flucht-Spiel“, ein Essay zum Jugendwerkhof Torgau, ein Dialog über Religion in der DDR sowie eine fiktive „DDR-Zeitung“.

Gewinner in den beiden Altersklassen waren einzelne Schüler oder Schülergruppen (in der ersten Gruppe der 3. Platz zweimal vergeben). Insgesamt wurden 55 Preisträger ausgezeichnet. Es wurden Prämien in Höhe von 750 Euro (1. Plätze), 500 Euro (2. Plätze) und von 250 Euro (3. Plätze) ausgereicht

Der Schülerwettbewerb wurde von der Deutschen Gesellschaft in Kooperation mit der Ostbeauftragten durchgeführt.

In einer Publikation der Deutschen Gesellschaft e.V. sollen die Beiträge der Siegerinnen und Sieger und weitere Beiträge aus der engeren Auswahl des Wettbewerbs veröffentlicht werden.