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19.09.2013

Ostbeauftragter Dr. Bergner bei der Einweihung des Neuen Gebäudes des Fraunhofer-Centers für Silizium-Photovoltaik CSP in Halle

Als Vertreter der Bundesregierung hat der Ostbeauftragte, der Parlamentarische Staatssekretär beim BMI, Dr. Bergner, am 19.9.2013 an der Einweihung des neuen Gebäudes für das Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP in Halle teilgenommen.

In seinem Grußwort führte Dr. Bergner aus, dass er als Hallenser und als Ostbeauftragter stolz darauf sei, dass das CSP seinen Standort hier in Halle habe. "Wir haben als Bund auch 7,5 Mio. Euro über die Grundförderung der Fraunhofer-Gesellschaft zu den Errichtungs- und Ausstattungskosten beigetragen".

In seiner Rede wies Dr. Bergner weiter darauf hin, dass zusätzlich über die verschiedenen Förderprogramme des Bundes, insbesondere des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, mehr als 13 Mio. Euro an Projektförderung für das CSP bereitgestellt worden seien. "Dies ist gut investiertes Geld, denn eine solche Dynamik wie beim CSP sieht man so schnell nicht ein zweites Mal.", so Dr. Bergner.

Schon kurz nach seiner Gründung war das CSP ein wesentlicher Akteur der erfolgreichen Bewerbung des „Solar Valley Mitteldeutschland“ im Spitzenclusterwettbewerb der Bundesregierung. Mit Blick auf die derzeitige Konsolidierungsphase der Solar-Branche vertrat Dr. Bergner die Auffassung, dass Schutzzölle oder andere protektionistische Maßnahmen allenfalls kurzfristig Entlastung bringen würden. Ziel müsse es vielmehr sein, neue und innovative Produkte und Produktionsmethoden zu entwickeln um auch zukünftig international konkurrenzfähig zu sein. Dabei sei das CSP mit seinem neuen Gebäude und der modernen, auf dem neuesten Stand befindlichen Infrastruktur, ein wichtiger Partner. Dr. Bergner bekräftigte aber auch die von Ministerpräsident Haselhoff in dessen Rede vertretene Auffassung, dass Forschung alleine nicht reiche. "Wir brauchen in der Region auch produzierende Unternehmen, die die neuen Entwicklungen in der Praxis einsetzen und aus ihren Erfahrungen wieder wichtige Impulse für die Wissenschaft geben."

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