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24.05.2013

Symposium "Das historische Gedächtnis und der 17. Juni 1953"

Der Beauftragte der Bundesregierung für die Neuen Länder, Dr. Christoph Bergner, wird im Rahmen des Symposiums mit einem Vortrag in das Thema einführen.

Der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 nimmt in der Geschichte der deutschen Teilung und Wiedervereinigung eine Schlüsselstellung ein, auch im europäischen Zusammenhang mit den nachfolgenden Aufständen und Revolutionen im sowjetisch beherrschten kommunistischen Ostblock. Gleichwohl erscheint die Rolle dieses Ereignisses in unserer Erinnerungskultur noch immer widersprüchlich und umstritten. Der 60. Jahrestag des Volksaufstandes in der DDR bietet einen guten Anlass, der Wirkung und Bedeutung dieses von weiten Teilen der Bevölkerung getragenen Aufstands aus Sicht des geeinten Deutschland nachzugehen.

Es werden Zeitzeugen, Wissenschaftler, Journalisten sowie Publizisten aus Deutschland und den ehemaligen Ostblockstaaten erwartet. Weitere Referenten sind u. a. der Leiter des Willy-Brandt-Zentrums Wroclaw, Herr Prof. Dr. Krysztof Ruchniewitz und der Direktor des Collegiums Hungaricum Berlin, Herr Jánosch Can Togay.

Die Veranstaltung findet am 31. Mai 2013 in der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund in Berlin statt. Sie wird mit Unterstützung des BMI von der Deutschen Gesellschaft e. V. in Kooperation mit der Gesellschaft für Deutschlandforschung e. V. durchgeführt.