Investorenwerbung

Für die Entwicklung der östlichen Länder spielen neben den vielen heimischen Unternehmen auch internationale Investitionen eine wichtige Rolle. Das Ansehen des Investitionsstandortes Ostdeutschland ist in den letzten Jahren gewachsen. Es ist das Ziel der Bundesregierung, die internationale Wettbewerbsfähigkeit der ostdeutschen Standorte weltweit bekannter zu machen. Noch mehr ausländische Unternehmen sollen für eine Ansiedlung in Ostdeutschland und die Schaffung von Arbeitsplätzen gewonnen werden.

Unterstützung bei der Werbung für den Wirtschaftsstandort Ostdeutschland

Die von der Bundesregierung gegründete Gesellschaft Germany Trade and Invest (GTaI) wirbt in der ganzen Welt für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Einen besonderen Stellenwert in der Arbeit der GTaI nimmt die Information über die Standorte in Ostdeutschland ein. Potenzielle Investoren sollen gezielt über Ostdeutschland und die sich dort bietenden Möglichkeiten informiert werden. Hierfür stehen jährlich fünf Millionen Euro zur Verfügung.

Um Ostdeutschland in den wichtigsten Wirtschaftsnationen der Welt, wie den USA, Japan, China, Indien und vielen europäischen Staaten, als modernen und besonders leistungsfähigen Standort zu präsentieren, hat die GTaI die Dachmarke "Powerhouse Eastern Germany" entwickelt. Bei unzähligen Konferenzen, Messen und Veranstaltungen zeigt GTaI, dass sich Ostdeutschland zu einem "Kraftwerk" und führenden Standort für die Ansiedlung von modernen Produktionsstätten und Dienstleistungsbetrieben entwickelt hat. Im Mittelpunkt stehen dabei die Branchen, die besonders stark sind oder sich besonders dynamisch entwickeln. Dazu zählen die Erneuerbaren Energien, die chemische Industrie, der Maschinenbau, der Automobilbau, die Biotechnologie und wirtschaftsnahe Dienstleistungen.

Ausländische Unternehmen, die sich für eine Ansiedlung in Ostdeutschland interessieren werden gemeinsam von der GTaI und den Wirtschaftsförderungsgesellschaften der Länder betreut. Jeder potenzielle Investor kann sich darauf verlassen, dass er optimal unterstützt und informiert wird.

Die Fördergesellschaften der Länder sind auch mit eigenen Veranstaltungen im Ausland präsent. Für einzelne Projekte werden sie dabei von der Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer finanziell unterstützt. Insgesamt stehen hierfür jedes Jahr eine Million Euro zur Verfügung.

Die Bilanz der letzten Jahre zeigt, dass sich die Investorenwerbung für Ostdeutschland lohnt. Jedes Jahr siedeln sich rund 100 internationale Unternehmen an. Aktuell hängen in den östlichen Bundesländern rund 200.000 Arbeitsplätze direkt oder indirekt vom Engagement ausländischer Unternehmen ab.

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