Investitionsförderung

Die Investitionsbereitschaft und -fähigkeit von Unternehmen stellt eine wichtige Grundlage für wirtschaftliches Wachstum und die Schaffung dauerhafter Arbeitsplätze dar. Daher ist und bleibt es Ziel der Wirtschaftspolitik für Ostdeutschland, die Investitionsfähigkeit zu stärken und damit die Eigenkapitalbasis der Unternehmen zu erhöhen.

Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW)

Die Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) ist das zentrale Standbein der nationalen Investitionsförderung für strukturschwache Regionen in Ostdeutschland.

Die GRW unterstützt gewerbliche Investitionen im Verarbeitenden Gewerbe und bei produktionsnahen Dienstleistungen ebenso wie wirtschaftsnahe Infrastrukturmaßnahmen. Mit den Zuwendungen sollen Anreize zur Schaffung und Sicherung von dauerhaften Arbeitsplätzen für hoch qualifizierte Arbeitnehmer gegeben werden. Infrastrukturförderung und Investitionskostenzuschüsse für die gewerbliche Wirtschaft ergeben ein komplementäres Angebot für strukturschwache Regionen. Außerdem kann die GRW bei Länderprogrammen zur Förderung nicht-investiver Unternehmensaktivitäten kleiner und mittlerer Unternehmen genutzt werden, um deren Wettbewerbsfähigkeit und Investitionskraft zu stärken.

Kredit- und Bürgschaftsprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Eine weitere Säule der Investitionsförderung bilden die Kredit- und Bürgschaftsprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Kredite, die über die Hausbanken ausgereicht werden und deren Konditionen (Zinssatz, Laufzeit etc.) durch die Förderprogramme attraktiver gestaltet werden. Das Hausbankprinzip schafft neben der KfW-eigenen Prüfung eine zusätzliche private Prüfinstanz, die gewährleistet, dass dem Risiko angemessene Kreditkonditionen gegenüberstehen. Es handelt sich daher um ein sehr marktnahes Instrument, bei dem ein hoher Hebeleffekt erreicht wird.

Förderung durch die EU-Strukturfonds

Zusätzlich ist eine Förderung mit EU-Mitteln aus den EU-Strukturfonds möglich. Diese erfolgt über die jeweiligen Förderprogramme der Bundesländer bzw. über das Förderprogramm des Bundes.  In der von 2014 bis 2020 laufenden Förderperiode werden für die neuen Länder und Berlin insgesamt 9,8 Mrd. € zur Verfügung stehen.

Weitergehende Informationen zur Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Regionalen Wirtschaftsstruktur“ GRW einschließlich aktueller Fördergebietskarte und zur Förderung durch die EU-Strukturfonds erhalten Sie über die nebenstehenden Links.