CLEANTECH Initiative Ostdeutschland

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Die CLEANTECH Initiative Ostdeutschland (CIO) wird von der Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, Iris Gleicke, gefördert. Die im Jahre 2011 eingerichtete Initiative zielt darauf ab, die auf dem technologischen Zukunftsfeld Cleantech vorhandenen Potenziale Ostdeutschlands in einem branchen- und länderübergreifenden Netzwerk zu bündeln. Zu Cleantech gehören grundsätzlich alle Technologien und Fertigkeiten, die dazu beitragen Umwelt und Klima zu schonen oder zu verbessern und mit Ressourcen (Material und Energien) effizient und nachhaltig zu wirtschaften. Damit soll die kleinteilige ostdeutsche Cleantech–Wirtschaft darin unterstützt werden, sich zusammen zu tun, so dass sie von der großen internationalen Wachstumsdynamik in diesem Bereich profitieren kann. Cleantech spielt damit eine wichtige Rolle, um wirtschaftliches Wachstum und gute Arbeit in den kommenden Jahren in Ostdeutschland zu sichern und den Angleichungsprozess in Deutschland fortzusetzen. Die Initiative konzentriert sich vor allem auf die folgenden sechs Leitmärkte, d.h. die Wachstumsmärkte, im Cleantech–Bereich.

  • Umweltfreundliche Energien und Energiespeicherung

    Dieser Markt umfasst die erneuerbaren Energien sowie die Energiespeicherung, den Bereich effizienter Netze und die umweltfreundliche Nutzung fossiler Brennstoffe.

  • Energieeffizienz

    Hier handelt es sich um ein breites Spektrum, von energieeffizienten Gebäude und Industrieanlagen bis hin zu energieeffizienten Geräten und Produktionsverfahren.

  • Nachhaltige Mobilität
    Alternative Kraftstoffe und Antriebstechnologien sowie umweltgerechte Verkehrsinfrastruktur und –steuerung zählen hierzu.
  • Kreislaufwirtschaft
    Hierzu gehören Abfallsammlung, –transport, –verwertung und –deponierung sowie die Umweltsanierung.
  • Nachhaltige Wasserwirtschaft
    Dieser Leitmarkt umfasst die Wassergewinnung und –aufbereitung, die Abwasserentsorgung sowie Technologien zur Steigerung der Effizienz.
  • Rohstoff– und Materialeffizienz
    Hier geht es um die Entwicklung und den Einsatz neuer Materialien, materialeffizienter Verfahren und von Querschnittstechnologien, wie z. B. Nano– oder Biotechnik.


Schwerpunkte der CIO liegen auf Maßnahmen zur Ertüchtigung der ostdeutschen Cleantech–Wirtschaft in den drei Handlungsfeldern Innovation, Investition und Internationalisierung

Innerhalb dieser Handlungsfelder besteht die Aufgabe der CIO in der Vernetzung aller Akteure, um den Wissensaustausch und die Entwicklung innovativer Ideen voranzutreiben und im Idealfall Zielkundenprojekte aufzusetzen. Dazu gehört auch die konkrete Beratung und Unterstützung von Cleantech–Unternehmen bei Innovations–, Investitions– und Internationalisierungsvorhaben.

Veranstaltungsreihen zur Förderung von Wissensaustausch, Zusammenarbeit und Innovationen

Um die Ziele der CIO zu realisieren und Wissensaustausch, Zusammenarbeit und Innovationen bestmöglich zu fördern, finden im Rahmen der Projektarbeit verschiedene Veranstaltungsreihen statt. Dazu gehören:

  • CIO Campus: Forschungseinrichtungen präsentieren sich vor CleantechUnternehmen mit dem Ziel, über neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu informieren und Partner für ihre angewandte Forschung zu finden.
  • CIO Lieferantenworkshops: Potenzielle Business to Business (B2B)–Kunden präsentieren sich mit dem Ziel, Ideen für gemeinsame Projekte auszutauschen und Kontakte für neue Lieferbeziehungen zu knüpfen. 
  • HUBTreffen: Im Rahmen der so genannten HUBTreffen werden wegweisende Projektvorhaben besprochen. HUB-Partner sind die Wirtschaftsförderungsgesellschaften der neuen Länder.