Bürgergesellschaft

Entwicklung der Zivilgesellschaft in Ostdeutschland

In Deutschland engagieren sich rd. 23 Millionen Menschen freiwillig und legen damit ein wichtiges Fundament für gutes Miteinander und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sie leisten damit einen unverzichtbaren Beitrag, von dem alle, auch Staat und Wirtschaft profitieren. Ehrenamtliches Engagement bietet darüber hinaus die Möglichkeit, neue Menschen kennen zu lernen, sich weiterzuentwickeln und wertgeschätzt zu werden.

Das freiwillige Engagement in Ostdeutschland hat noch nicht den gleichen Stand wie in Westdeutschland erreicht. Zwischen 1999 und 2009 lässt sich jedoch eine deutliche Steigerung der Bereitschaft, sich für das Gemeinwohl zu engagieren, feststellen. Das zeigt der dritte Freiwilligensurvey der Bundesregierung.

Studie: Entwicklung der Zivilgesellschaft in Ostdeutschland

Die Voraussetzungen für eine Ausweitung des freiwilligen bürgerschaftlichen Engagements in Ostdeutschlandsind sind sehr gut. Eine zum Thema „Entwicklung der Zivilgesellschaft in Ostdeutschland“ durchgeführte Studie belegt eindrucksvoll, dass bei den noch nicht aktiven Bürgerinnen und Bürgern in Ostdeutschland eine hohe Bereitschaft besteht, sich für eine gute Sache zu engagieren. Dieses hohe Potenzial an Einsatzbereitschaft gilt es zu aktivieren und zu fördern. Dafür braucht es u.a. auch neue Formen gesellschaftlicher Zusammenarbeit in den Städten und Gemeinden. Institutionen, Organisationen, Vereine, Unternehmen und Behörden können und müssen ihren Beitrag dazu leisten.

Die Studie 2013 wurde im Auftrag des Bundesministeriums des Innern und des Beauftragten der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer durchgeführt. Ziel der Studie war es, systematische und vertiefende Informationen über die ostdeutsche Zivilgesellschaft zu gewinnen. Untersucht und erläutert werden die besonderen Bedingungen, Strukturen und Herausforderungen für die Bürgergesellschaft in Ostdeutschland, um mit den hierbei gewonnenen Erkenntnissen zu einer weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements in Ostdeutschland beizutragen.

Die Studie 2013 sowie die Vorgängerstudie aus dem Jahr 2009 können stehen als Download zur Verfügung.