Städtebauförderung

Die Städtebauförderung des Bundes hat seit der Wiedervereinigung maßgeblich zur Verbesserung der städtebaulichen Qualitäten in den ostdeutschen Kommunen beigetragen. Nur mit ihrer Hilfe konnten der zunehmende Verfall ganzer Stadtteile und historischer Ortskerne gestoppt, der enorme Sanierungsstau zu großen Teilen bewältigt und wachsenden Leerständen wirksam begegnet werden.

Die Stadterneuerung ist einer der unbestrittenen Erfolge der gemeinsamen deutschen Politik seit 1990. Wegen der flächendeckenden Vernachlässigung des Baubestandes und des baukulturellen Erbes konnte nach über 20 Jahren der Aufholprozess zwar noch nicht abgeschlossen werden, die wesentlichen Impulse wurden jedoch gesetzt.

Der Erneuerungsbedarf der Städte und Gemeinden bleibt angesichts immer neuen Herausforderungen und sich wandelnder gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und ökologischer Rahmenbedingungen erheblich. Damit die Städte die neuen Aufgaben und Herausforderungen besser bewältigen können, unterstützt der Bund die Herstellung nachhaltiger städtebaulicher Strukturen mit verschiedenen Programmen zur Städtebauförderung.

Insbesondere das Bund-Länder-Programm Stadtumbau Ost ist für die neuen Bundesländer von zentraler Bedeutung. Es unterstützt mehr als 400 ostdeutsche Kommunen beim Rückbau dauerhaft nicht mehr benötigter Wohnungen sowie bei der Aufwertung der Innenstädte und erhaltenswerter Stadtquartieren. Gleichzeitig ist das Programm ein wichtiger Baustein innerhalb der Demografiestrategie der Bundesregierung. 

Weitergehende Informationen zur Städtebauförderung sowie zur Demografiestrategie der Bundesregierung erhalten Sie hier:

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