Chancen der Regionen nutzen

Die ländlichen Räume - insbesondere in den neuen Ländern - müssen sich einer Vielzahl von Herausforderungen stellen: beispielsweise Fragen zur Schaffung und zum Erhalt von Arbeitsmöglichkeiten, zur  nachhaltigen Entwicklung der Region oder zu Möglichkeiten, dörfliche Strukturen angesichts von Abwanderung vor allem der jüngeren Generation lebenswert zu halten.

Dabei werden die spezifischen Stärken und Chancen der ländlichen Räume oft übersehen. Diese gilt es zu entwickeln und zu nutzen. Gemeinsam mit Ländern und Kommunen setzt sich die Bundesregierung für die Stärkung der Lebensqualität in ländlichen Räumen ein. Dies schließt die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen ebenso wie die Sicherung der natürlichen Ressourcen der ländlichen Räume mit ein. Um diese Ziele zu erreichen, müssen die Aufgaben der verschiedenen Politikfelder stärker miteinander verflochten werden. Auch müssen die Akteure der unterschiedlichen Politikebenen stärker als bisher zusammenarbeiten.

Die Bundesregierung unterstützt eine Vielzahl von Maßnahmen in diesen Bereichen, die der Förderung der Landwirtschaft, der Beseitigung ökologischer Altlasten und dem Schutz der Umwelt sowie dem Tourismus in den ostdeutschen Ländern zugute kommen. Dabei müssen die Stärkung der Landwirtschaft und des ländlichen Raumes, die Bewahrung des besonderen Naturreichtums sowie die weitere Entwicklung der aufstrebenden Tourismuswirtschaft in den neuen Ländern nicht im Widerspruch zueinander stehen.

Auch die Aufnahme der osteuropäischen Beitrittskandidaten in die EU eröffnet den neuen Ländern zahlreiche Gelegenheiten, sich als Verbindungsregion nach Ost- und Zentraleuropa zu profilieren und von ihren Erfahrungen in gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Transformationsprozessen zu profitieren. Darüber hinaus fördert die Bundesregierung die Einbindung von Partnern aus den neuen Ländern in transnationale Projekte mit den neuen EU-Nachbarn und über die Ostsee.

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